Achtung: Ideeneingabe nicht mehr möglich, da iChallenge bereits abgeschlossen!
Start: 04. September 2014
Ende: 11. Januar 2015
Finderlohn: über 10.000 €

Wie sieht die zivile Nutzung von unbemannten Flugobjekten in der Zukunft aus?

Als Allround-Talente erobern unbemannte Flugobjekte (UAVs) den Luftraum. Unter anderem als Transportmittel, Lebensretter, Vermessungsinstrument, Wetterfrosch oder Detektiv können sie in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt werden. Deshalb will INTERGEO von Dir wissen:

• Wie könnten für Dich neue Anwendungs- und Geschäftsfelder aussehen?
• Wo wäre ein Blick aus der Vogelperspektive für Dich hilfreich?
• Was könnte mit Hilfe von Geodaten in Zukunft noch alles realisiert werden?
• Welche Apps oder Maps sollten mit Hilfe von UAVs entwickelt werden?

Damit Du Dir wertvolle Impulse für neue Ideen holen kannst, ermöglichen wir Dir den kostenfreien Besuch der INTERGEO, die weltweit führende Kongressmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement. Hier Ticket anfordern!

Achtung: Ideeneingabe nicht mehr möglich, da iChallenge bereits abgeschlossen!

Die Gewinner der iChallenge von
INTERGEO stehen fest!

Platz 1: Drohnen zur Echt-Zeit Verkehrs- und Stauüberwachung     
von Wolfgang A. Haggenmüller

Platz 2: Lawinen- und Seenot-retter-Drohnen     
von Peter Seeck

Platz 3: Sniffy, die Schadstoffmessdrohne (am Chemiewerk)    
von Lisa Kuhlmann
Achtung: Ideeneingabe nicht mehr möglich, da iChallenge bereits abgeschlossen!

Finderlohn

Zu den Gewinnern

Mit der Eingabe Deiner Ideen wirst Du nicht nur zum innovationScout unserer zukunftsweisenden Open Innovation-Community, sondern erhältst für jede Deiner Ideen, Stimmen, Kommentare oder der Einladung von Freunden bis zu 25 Querdenker-Punkte und hast die Chance auf den Gewinn von Geld- und Sachpreisen im Gesamtwert von über 10.000 Euro:

Geld- und Sach-Prämien von INTERGEO im Gesamtwert von 2.000 Euro
Kostenfreie Jahres-Abonnements von Bild der Wissenschaft für jeden Ideengeber im Gesamtwert von über 8.000 Euro
Querdenker-Punkte, die in tolle Geld- und Sachprämien eingetauscht werden können

Zeitraum

Im Zeitraum vom 04. September 2014 bis 11. Januar 2015 kannst Du Deine Ideen eingeben.

Ideenauswahl

Die Auswahl der besten Ideen erfolgt nicht aufgrund der meisten Stimmen, die eine Idee erhalten hat, sondern durch die Bewertung einer Jury von INTERGEO. Die Anzahl der Stimmen ist jedoch ein wertvolles Bewertungskriterium für die Jury.

Bewertung

Bei der Bewertung der Ideen wird insbesondere auf die Inhalte und die Darstellung der Idee anhand folgender Kriterien geachtet:

Ist die Idee neuartig?
Ist die Idee verständlich und gut beschrieben?
Wurden Bilder, Grafiken oder sogar Konzepte hinzugefügt?
Wurden Quellen zu Aussagen angegeben?
Wurden Eigenschaften genannt, weshalb diese Idee wertvoll ist?
Wurde eine Zielgruppe genannt, die von der Umsetzung der Idee profitiert?
Wie hoch ist der wirtschaftliche/soziale Benefit aus einem möglichen Produkt, Verfahren oder Prozess?
Wurden Möglichkeiten genannt, wie sich die Idee realisieren lässt?

Bitte achte bei der Eingabe Deiner Idee auf eine möglichst genaue Beschreibung und füge gern unterstützende Unterlagen bei. Umso besser die Idee erläutert ist, desto leichter kann sie bewertet werden. Unter Berücksichtigung dieser Bewertungskriterien werden unter allen eingereichten Ideen nachfolgende Preise verliehen.

Prämien & Punkte

Die besten 3 Ideen werden wie folgt prämiert:

1. Preis:500 Euro + Einladung auf die INTERGEO 2016 in Stuttgart inklusive Hotelübernachtung für zwei Personen + Reisegutschein im Wert von 50 Euro
2. Preis:350 Euro + Einladung auf die INTERGEO 2016 in Stuttgart inklusive Hotelübernachtung für zwei Personen + Reisegutschein im Wert von 50 Euro
3. Preis:150 Euro + Einladung auf die INTERGEO 2016 in Stuttgart inklusive Hotelübernachtung für zwei Personen + Reisegutschein im Wert von 50 Euro

Als Ideengeber wirst Du für Deine Ideen jedoch generell prämiert, da Du unabhängig davon, ob Deine Idee zu den drei Besten zählt, ein kostenfreies Jahres-Abonnement von Bild der Wissenschaft im Wert von 80 Euro erhältst. Dieses endet automatisch ohne dass es einer Kündigung bedarf und kann auch verschenkt werden.

Nebenbei sammelst Du fleißig Punkte, die Du in wertvolle Geld- und Sachprämien eintauschen kannst:

25Punkte für jeden Freund, den zu einer iChallenge einlädst
10Punkte für jede Idee, die Du bei einer iChallenge eingibst
2Punkte für jede Stimme, die Du für eine Idee bei einer iChallenge abgibst
2 Punkte für jede Stimme, die Du für eine Deiner Ideen bei einer iChallenge erhältst
1Punkt für jedes Mal, wenn Du Dich einloggst (maximal jedoch ein Punkt pro Tag)

Eine Übersicht für die Punkte-Prämien findest Du hier. Deinen aktuellen Gesamt-Punktestand findest Du bei Deinem Profil unter "Punkteübersicht".

Teilnahmebedingungen

Mitarbeiter und Angehörige der Mitarbeiter von INTERGEO und der Querdenker International GmbH sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Dieser Wettbewerb unterliegt den allgemeinen Geschäftsbedingungen für innovationChallenges. Der Rechtsweg ist ebenfalls ausgeschlossen.

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Unbemanntes Luftfahrzeug

Zu den Gewinnern

Ein unbemanntes Luftfahrzeug ist ein Luftfahrzeug, das ohne eine an Bord befindliche Besatzung betrieben und navigiert werden kann und über bauarttypische Steuereinrichtungen verfügt. In der deutschen Sprache wird häufig der Begriff Drohne synonym gebraucht, obwohl eine Drohne im engeren Sinne ein unbewaffnetes Übungsziel ist.

Ein unbemanntes Luftfahrzeug kann entweder autark durch einen Computer oder vom Boden über eine Fernsteuerung geflogen werden. Im militärischen Bereich kann eine Drohne je nach Einsatz und Ausstattung Nutzlasten, wie z. B. Kameras für Kontroll- und Überwachungsaufgaben und/oder Waffen für militärische Operationen tragen. Die Abmessungen reichen zumeist von wenigen Zentimetern (Mikrodrohne) bis zur Größe eines Verkehrsflugzeuges mit ca. 60 m Spannweite (Boeing Condor). Unbemannte Luftfahrzeuge werden auch für geheimdienstliche, polizeiliche, zivile oder für wissenschaftliche Zwecke, z. B. in der Klimaforschung eingesetzt.

In jüngerer Zeit wurden Drohnen zunächst zum Gegenstand öffentlicher Debatten wegen ihrer regelmäßigen Verwendung zur umstrittenen „gezielten Tötung“ von Terrorverdächtigen durch die USA, vor allem bei geheim gehaltenen Einsätzen in Pakistan. Mit der zunehmenden Verbreitung kleiner, preiswerter Drohnen bei privaten, gewerblichen und staatlichen Betreibern, die zur Überwachung eingesetzt werden können, gewannen die Themen informationelle Selbstbestimmung und Datenschutz neues Gewicht.


Einsatzspektrum

Drohnen werden zunehmend zu militärischen Zwecken eingesetzt, wobei sie zum einen als sogenannte unmanned combat air vehicle (UCAV) mit Waffen ausgerüstet und zur Luftnahunterstützung eingesetzt werden können. Zum anderen gibt es Experimentalflugzeuge zur Erprobung des Drohneneinsatzes als Kampfflugzeuge zur Luftzielbekämpfung. Ein dritter Einsatzbereich ist die Aufklärung und Überwachung. Einem Bericht des britischen Guardian zufolge, planen die Luftstreitkräfte der USA (USAF) eine enorme Aufstockung ihrer UAV-Flotte bis 2047. Bereits heute bildet die USAF mehr Soldaten in der Bedienung von UAVs denn als Flugzeugpiloten aus, was sich auch mit dem stetigen Anstieg der Anzahl der maximal gleichzeitig lenkbaren Drohnen erklären lässt. So konnten im Jahr 2006 noch 12 Drohnen gleichzeitig gesteuert werden, im August 2009 hatte sich diese Anzahl bereits auf 50 erhöht.

Datum Bekannte Einsätze
1998/1999 ... setzte die Bundeswehr im Kosovokrieg Aufklärungsdrohnen vom Typ CL 289 ein. Ferner hat die Bundeswehr die Drohne LUNA seit dem Jahr 2000 im operativen Einsatz. Auch die Inspektionen der UN-Waffeninspektoren im Irak 2003 wurden von Drohnen unterstützt. Bis 2008 wurden zudem sechs Gesamtsysteme der allwetterfähigen Aufklärungsdrohnen vom Typ KZO („Kleinfluggerät-Zielortung“) eingeführt. Zur Fernmelde- und Elektronischen Aufklärung (SIGINT) hat die Bundeswehr die fünf Großdrohnen EuroHawk bestellt, deren Prototyp 2010 fliegen sollte.
2003 ... versuchte die Hamas im Gazastreifen in den Besitz einer Drohne zu kommen. Israel präparierte diese mit Sprengstoff, zündete diesen während des Zusammenbaus am 16. Februar 2003 und tötete damit drei ranghohe Führer der Qassam-Brigaden.
2004 ... wurde bekannt, dass die Schweizer Armee bei Trainingsflügen mit der Aufklärungsdrohne Ranger ADS 95 zufällig ausgewählte Privatautos und Zivilpersonen filmte.
2006 ... lieferte der Iran UAVs vom Typ Ababil an die Hisbollah, welche diese unter der Bezeichnung Mirsad 1 zur Aufklärung oder wie Marschflugkörper einsetzt. Das UAV Ababil ist 83 kg schwer, hat einen Gefechtskopf von höchstens 40 kg und eine Maximalgeschwindigkeit von 290 km/h. Am 7. August 2006 schoss ein israelisches Kampfflugzeug vom Typ F-16 10 Kilometer vor der Küste von Haifa mit einer Luft-Luft-Rakete vom Typ Python 5 ein UAV vom Typ Ababil der Hisbollah ab.
2009 ... wurde durch den Angriff einer US-Drohne der pakistanische Talibanführer Baitullah Mehsud getötet. Ende Januar 2012 hat US-Präsident Obama erstmals offiziell eingeräumt, dass das US-Militär über pakistanischem Gebiet Drohnenangriffe durchführt. Diese Angriffe wurden einige Zeit zuvor öffentlich bekannt und bis zu Obamas Äußerung vom Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten weder dementiert noch bestätigt. Obamas Darstellung, dass die Angriffe ein „minimales Risiko“ für Zivilisten darstellen würden, wird von Experten bezweifelt. Bis August 2011 kamen bei über 300 Angriffen über 2400 Menschen ums Leben, darunter über 400 Zivilisten. Der ehemalige Drohnenpilot der US-Luftwaffe Brandon Bryant, der bei seiner Entlassung im April 2011 bescheinigt bekam, an 1262 gezielten Tötungen beteiligt gewesen zu sein, gab in einem im April 2014 erschienenen Interview an, dass bei allen Drohneneinsätzen des US-Militärs die Daten über den US-Militärstützpunkt Ramstein in Deutschland flössen.
2012 ... starb Abu Jahja el Libi, die Nummer zwei des Terrornetzwerks al-Qaida, bei einem Drohnenangriff. Laut US-Berichten sei der Tod des Libyers der schwerste Schlag gegen al-Qaida seit der Tötung Osama bin Ladens im Mai 2011.
2013 ... wurde bekannt, dass syrische Regierungstruppen und regimetreue Milizen vermehrt Drohnen iranischer Bauart im Syrischen Bürgerkrieg zur Aufklärung und zur Artilleriebeobachtung im Kampf gegen Rebellen benutzen.

Zukünftige Entwicklung: Verschiedene Stellen u. a. in den USA betreiben F&E-Programme, wie z. B. das Joint Unmanned Combat Air Systems Program der DARPA, USAF und United States Navy, um Kampfdrohnen zu entwickeln. DARPA und NASA forschen und entwickeln auch unbemannte Systeme mit Morphing Adaptable Structures (MAS), die dank Smart Materials, ihre Form, Oberflächenstruktur und aerodynamischen Eigenschaften verändern und an verschiedene Flugphasen anpassen können, wie z. B. der Cormorant. Auch in Europa wird an Kampfdrohnen (Unmanned Combat Aerial Vehicle) wie z. B. Dassault Neuron und ETAP geforscht und entwickelt.

Umstrittene Rechtslage: Die unbemannte Kriegsführung steht in der Kritik, da die Souveränität von Staaten und die Rechtsstaatlichkeit verletzt werden können und bei Drohnenangriffen häufig auch unbeteiligte Zivilisten ums Leben kommen können. Bislang ist unbekannt, wie viele Zivilpersonen irrtümlich getötet wurden. Die Rechtslage ist umstritten, insbesondere die US-Regierung verweist – auch unter Präsident Obama – auf die Bush-Doktrin des Präemptivschlags. Jedoch ist nicht jeder Drohneneinsatz rechtlich problematisch. Aus dem humanitären Völkerrecht lässt sich – ohne Verbotskonvention – nämlich in der Regel kein Verbot eines bestimmten Waffensystems herleiten. Völkerrechtlich ist zwischen Kampfeinsätzen innerhalb eines bewaffneten Konflikts und außerhalb eines bewaffneten Konflikts zu unterscheiden. Die Ersteren sind rechtlich am humanitären Völkerrecht zu messen und nicht am Menschenrechtspakt, die Letzteren unterliegen dem Regime der allgemeinen Menschenrechte. Das humanitäre Völkerrecht unterscheidet zwischen internationalen bewaffneten Konflikten zwischen Staaten, bei denen die Genfer Konventionen von 1949 und das Zusatzprotokoll I von 1977 anzuwenden sind und innerstaatlichen (bewaffneten) Konflikten auf die nur der gemeinsame Artikel 3 der Genfer Konventionen von 1949 und das Zusatzprotokoll II von 1977 Anwendung finden. In nicht-internationalen bewaffneten Konflikten wird Aufständischen generell das „Kombattantenprivileg“ versagt, d. h. eine strafrechtliche Verfolgung nach den nationalen Rechtsordnungen ist möglich. Solange diese unmittelbar an Kämpfen teilnehmen, dürfen im Umkehrschluss Angriffe auf diese rechtmäßig durchgeführt werden. Terroristen, die an Kampfhandlungen teilnehmen – wie z. B. Al-Qaida-Terroristen in Afghanistan, verlieren trotz ihres Status als Zivilisten, für die Dauer der unmittelbaren Teilnahme an Feindseligkeiten den Schutz des humanitären Völkerrechts.

Stress für Piloten: Piloten von militärischen Drohnen klagen über verschiedene Arten von Stress. Studien ermittelten bei Drohnenpiloten mitunter höhere Werte von Gefechtsstress als bei anderen Einheiten in Afghanistan. Hinzu kommen zudem hohe Ermüdungserscheinungen, emotionale Erschöpfung sowie Burnout. Trotz der großen Distanz zum eigentlichen Kriegsgeschehen werden auch bei Drohnenpiloten posttraumatische Belastungsstörungen festgestellt. Ursachen dafür sind laut einem Bericht der New York Times die vom Kampfgeschehen isolierte Arbeitsumgebung und unflexible Schichtarbeitszeiten. Außerdem führe die fehlende räumliche und zeitliche Distanz zwischen Familienleben und Kampfeinsätzen zu psychischen Belastungen. Die Studie berichtet darüber hinaus von Stress aufgrund von Personalengpässen. Durch moderne Kamera- und Bildtechnik und eine geringere Überfluggeschwindigkeit von Drohnen werden detailreichere Bilder des Kampfgeschehens übermittelt und können somit den Stress für die Drohnenbesatzungen während einer Mission verstärken. Denn trotz der unmittelbaren Eindrücke vom Geschehen ist es den Drohnenpiloten nicht möglich, verwundeten Opfern oder Kameraden vor Ort Hilfe zu leisten. Der ehemalige US-Verteidigungsminister Leon Panetta hatte zu seinem Abschied 2013 eine neue Ehrenmedaille zur Auszeichnung von Soldaten für besondere Leistungen im Drohnen- und Computer-Krieg vorgeschlagen. Sein Nachfolger im Amt, US-Verteidigungsminister Chuck Hagel, nahm jedoch bereits wenige Wochen nach seiner Amtseinführung Abstand von diesem Vorhaben.

Geschichte: Bereits 1931 rüstete die britische Royal Air Force drei Maschinen des Typs Fairey IIIF unter der Bezeichnung Fairey Queen mit Funksteuerung aus und setzt sie als Zieldrohnen und Übungsziele für Jagdpiloten ein.

Abstürze: Die Zeitung Washington Post untersuchte ein Jahr lang 50.000 Seiten Unfallberichte der US-Militärs und berichtet über 418 Abstürze von Drohnen des US-Militärs seit 2001. Bei den Abstürzen kamen keine Menschen zu Schaden, die meisten – 67 – stürzten in Afghanistan, gefolgt von USA (47) – eine in unmittelbarer Nähe einer Grundschule in Pennsylvania und Irak (41). Weitere in der Nähe von Dschibuti, in Pakistan und Mali.


Nichtmilitärischer Einsatz

Sicherheit: Auch im zivilen Einsatz werden Drohnen verstärkt getestet. Die deutschen Bundesländer Niedersachsen und Sachsen beispielsweise nutzen Polizei-Drohnen der Typen MD4-200 und MD4-1000 testweise für die polizeiliche Aufklärung. Die verwendeten Drohnen haben noch Schwierigkeiten im praktischen Einsatz (Stand 2010): Hohe Anlaufkosten und Kosten durch Abstürze sorgen dafür, dass deren Einsatz in den Parlamenten derzeit noch umstritten ist. Zudem gibt es datenschutzrechtliche Bedenken. Bei der Begutachtung von Schäden durch Sturm, Brand oder Wasserschäden auf Dächern werden Drohnen eingesetzt, da man mit einer dort eingebauten Kamera in geringer Höhe den Schadensort überfliegen und so einen einzigartigen Überblick erhalten kann. So haben z.B. die Technische Universität Dortmund, die Universitäten Paderborn und Siegen sowie verschiedene Unternehmen gemeinsam eine Drohne entwickelt, die mit Gasmessgeräten ausgestattet ist und bei Katastrophen von Feuerwehren oder dem THW eingesetzt werden soll. Das vom BMBF geförderte Projekt trägt den Namen Airshield. „AirShield“ steht für „Airborne Remote Sensing for Hazard Inspection by Network Enabled Lightweight Drones“. Im März 2011 wurden Global Hawks der USAF im Rahmen der Operation Tomodachi eingesetzt, um die Schäden des Tōhoku-Erdbebens und Tsunamis, insbesondere am Kernkraftwerk Fukushima Daiichi, einzuschätzen. Im Juni 2011 kam es zu einer Notlandung einer T-Hawk, die für Strahlungsmessungen auf dem Reaktorgelände eingesetzt war, auf einem Reaktorgebäude. Seit 2013 wird im Regierungsbezirk Freiburg der Einsatz von Helikopterdrohnen zur biologischen Schädlingsbekämpfung getestet. In Kunststoffkapseln verpackte Schlupfwespeneier werden dabei ferngesteuert über den Maisfeldern abgeworfen. Dort schlüpfen die Wespenlarven und fressen dann die Eier des Maiszünslers. Dabei werden die Koordinaten des Feldes eingegeben und die Verteilung der Kapseln erfolgt GPS gesteuert. Im August 2013 wurde der 'Defikopter' vorgestellt, eine Helikopterdrohne, die nach Aktivierung durch eine Handy-App vollautomatisch, GPS-gesteuert einen mobilen automatisierten externen Defibrillator (AED) am Einsatzort landet oder per Fallschirm abwirft.

Wissenschaft: Seit April 2010 betreiben NASA und National Oceanic and Atmospheric Administration ein Projekt zur Atmosphärenforschung bei dem Global Hawk-UAS mit zusätzlichen Sensoren für wissenschaftliche Zwecke eingesetzt werden. Im August und September 2010 sammelte eine Drohne Informationen über die Hurrikans Earl und Frank. In der Luftbildarchäologie und Luftbildfotografie werden Drohnen für die Datensammlung verwendet, ebenso in Windparks um den Windpark-Effekt zu erforschen. Die NASA entwickelte 2010 eine Drohne mit dem Namen Aerial Regional-scale Environmental Survey, die im Rahmen des Mars-Scout-Programms auf dem Planeten Mars eingesetzt werden soll.

Private Nutzung: Am 2. Dezember 2013 (Cyber Monday) gab Amazon-Chef Jeff Bezos in einem CBS-Interview bekannt, dass Amazon unter dem Label Prime Air die Auslieferung von Bestellungen mit Rotor-Drohnen für 2014 plant. Die vorgesehenen Drohnen besitzen acht kleine Rotoren und können eine Nutzlast von maximal 2,5 Kilogramm transportieren. Die Reichweite beträgt 16 Kilometer. Die Deutsche Post AG erforscht ebenfalls den Einsatz von Paketkoptern für besonders eilige Sendungen. Beim Brand in der Weltkulturerbe-Altstadt von Lærdalsøyri, Norwegen ab dem 18. Januar 2014 wurden Löscharbeiten mit Hubschraubern durch private Drohnen für Video- und Bildaufnahmen behindert. Die Polizei appellierte daher, diese Privatflugkörper nicht zu verwenden. Darüber hinaus existiert eine experimentelle Szene in Deutschland im Rahmen der Hobbyfliegerei.

Piraterie: Im Dezember 2011 setzte die Umweltschutzorganisation Sea Shepherd Conservation Society eine Drohne ein, um die Nisshin Maru, das Flaggschiff der japanischen Walfangflotte, auf hoher See zu lokalisieren.

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INTERGEO ist die weltweit führende Kongressmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement. Mit jährlich über einer halben Million Usern auf der Veranstaltungswebseite und über 16.000 Besuchern aus 92 Ländern vor Ort, ist sie eine der wichtigsten Plattformen des Branchendialogs weltweit.

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FAQ

Zu den Gewinnern

Wie läuft eine innovationChallenge ab?
Im vorgegebenen Zeitraum kannst Du Deine Ideen zu der genannten Fragestellung eingeben und andere Ideen mit Deiner Stimme bewerten. Alle Ideen mit den abgegebenen Stimmen sind aufgelistet. Nach Ablauf der Eingabe- und Bewertungsphase werden alle Ideen von einer Jury nach bestimmten Kriterien bewertet. Details zu Zeitraum, Jury und Bewertung sind unter "Prämien" zu finden.

Was passiert mit meiner Idee?
Die besten und originellsten Ideen werden von der Jury ausgewählt und prämiert. Die Anzahl der Stimmen ist für die Jury nur eins von mehreren Auswahlkriterien. Alle Ideen können dem Veranstalter der innovationChallenge wertvolle Impulse für künftige Entwicklungen liefern. Alle Ideen werden gesichtet, geprüft und in einen Ideen-Pool aufgenommen. Aufgrund der Vielzahl von Ideen kann jedoch die Relevanz einer Idee oder deren Umsetzung leider nicht mitgeteilt werden.

Wie erhalte ich meine Prämie?
Nach Ablauf einer innovationChallenge und nach Prüfung durch die Jury werden die Gewinner der Jury per E-Mail informiert. Die Prämie wird in der Regel auf Dein Konto überwiesen. Bei Gewinnern mit ausländischem Konto, wird die Prämie ggfs. über andere Instrumente übermittelt. Die Gewinner werden vorher entsprechend informiert.

Darf ich mehrere Ideen eingeben?
Wir freuen uns, wenn Sie an allen Wettbewerben teilnehmen und alle Ideen eingeben, die Sie haben. Bitte nutzen Sie hierfür immer ein- und denselben Account.

Gibt es ein Mindestalter für die Teilnahme?
Da unsere iChallenges auf eine potentielle spätere kommerzielle Verwertung gerichtet sein können, musst Du, um teilnehmen zu können, das 18. Lebensjahr vollendet haben. Solltest Du noch nicht volljährig sein, müssen Deine Eltern oder andere vertretungsberechtigte Personen über die Teilnahme informiert werden und die Prämien entgegennehmen. Ferner musst Du uns eine entsprechende Einverständniserklärung vorlegen bzw. nach Abschluss der iChallenge beibringen.

Kann ich auch anonym Ideen eingeben?
Für die Teilnahme an einer innovationChallenge ist die Bestätigung der AGBs erforderlich. Hierfür und für die Prämierung muss sichergestellt sein, dass Dein Name und Deine Identität der Realität entspricht und nicht fiktiv ist.


Wie funktioniert das Querdenker-Punktesystem?
In Deiner Profil-Übersicht findest du eine aktuelle Aufstellung Deiner Punkte. Die nachfolgenden Aktivitäten werden mit Punkten "belohnt". Mit der Punktezahl verändert sich auch Dein "Dienstgrad", der unter anderem im Profil bei den Punkten angezeigt wird. Besonders aktive Mitglieder wie Gruppen-Moderatoren, Autoren, Preisträger bei den Ideen-Wettbewerben, etc. erhalten zusätzliche Extra-Punkte gutgeschrieben. Die Punkte kann man in wertvolle Prämien eintauschen, erhält besondere Vergünstigungen oder Sachprämien. Eine Auszahlung der Punkte ist nicht möglich. Die Punkte werden regelmäßig neu berechnet.


Warum sind meine Punkte weniger geworden oder stagnieren?
Werden durch die Moderatoren oder Administratoren unzulässige Beiträge, Ideen, etc. wieder gelöscht, können auch die darin jeweils erlangten Punkte bei der regelmäßigen Neuberechnung nicht mehr berücksichtigt werden. Ferner werden beim Eintausch einer Prämie, die Punkte entsprechend abgezogen. Bei einer recht umfangreichen Teilnahme an einem Thema im Forum oder in einer Gruppe, Ideen-Wettbewerb, etc. kann die Punktzahl begrenzt sein.