Abstimmungsergebnisse für den Excellence-Award

 

Bildungsagentur GmbH


 

Die Bildungsagentur veranstaltet JobGates, eine Form von Recruitingbörsen, bei der sich junge SchulabgängerInnen aller Schultypen (600 – 1200) bei anwesenden Firmen (40 – 60) in Form von kleinen jeweils 20-minütigen Vorstellungsgesprächen für Ausbildung und duales Studium bewerben. Die Schüler werden durch Schulbesuche sowie durch Kurztrainings vorbereitet, in denen das besondere Konzept, nämlich die Vorbereitung der SchülerInnen auf die Firmen, Ausbildungsinhalte und die gute persönliche Präsentation erläutert wird. Eigeninitative statt Aktionismus der Firmen, aktive Präsentation statt Information durch die FirmenvertreterInnen führt dazu, dass die Personalverantwortlichen sehr schnell entscheiden können, wer zu ihnen passt. Die Erfolgsquote liegt bei ca. 75 % - allerdings nicht für alle Jugendlichen.

Diese schnelle Form der Vermittlung stößt bei bildungsfernen bzw. nicht integrierten jungen Menschen auf mentale, verständnisorientierte und darstellerische Schwierigkeiten. Besonders groß ist die Klippe für unbegleitet Flüchtlinge, die durch die Münchner JobGates seit 2 Jahren mit einem Spezialtraining „JobGate-Training-X-Large“ vorbereitet werden. Es wird hier immer mehr mit Schulen zusammen gearbeitet, die ihren Fokus auf Deutschkurse und Vorbereitung auf den Mittelschulabschluss legen. Unter dem Motto „Das will ich – Das kann ich – Das mach ich!“ erhalten die jungen Menschen ein 3-tägiges Training zur Herausarbeitung ihres Stärken- und Fähigkeitenprofils. Die neuen Selbstkenntnisse führen zur Stärkung des Selbstwertgefühls und zur klareren Fokussierung auf die Berufsfelder, auf die die ermittelten Stärken und Fähigkeiten passen. Darauf aufbauend können sich auch diese Jugendlichen sehr viel zielgerichteter und punktgenauer auf die Vorstellungsgespräche vorbereiten. Ein Probe-speed-Dating mit Firmenvertretern kurz zuvor hilft, die letzten Unsicherheiten und Mängel anzusprechen und zu beseitigen. Die Vermittlerquote konnte durch das Training 2012 auf 50% und 2013 auf 74% gehoben werden!

Weitere Informationen unter www.bildungsagentur.info
 

gambit marketing & communication GmbH


 

Drei Marken: FSB (Türklinken), Gira (Elektroinstallation und Gebäudeautomation), KEUCO (Badaccessoires). Ein Wunsch: Wie macht man die Produkte bei Architekten bekannt?

gambit marketing & communication aus Dortmund konzipiert für die drei Firmen eine innovative Kommunikation und die drei deutschen Hersteller wagen 1998 etwas ganz Neues: Unter dem Namen "BerührungsPUNKTE" bauen sie eine Kooperation auf, um - fernab von üblichen Marketingmaßnahmen - mit der Zielgruppe zu kommunizieren. Die Idee: Raum schaffen für Inspiration, interdisziplinäre Themen, Kunst, Design und Kultur. BerührungsPUNKTE ist nicht bloß ein Name, sondern ein formuliertes Ziel: es geht um Dinge, die wir mit unseren Sinnen erfahren, ertasten und erleben. Einmalig: Die Marken treten auf dieser Plattform zurück und stellen Inhalte in den Vordergrund.

Der erste Schritt ist ein gemeinsames Buch, das einerseits die Produkte zeigt, vor allen Dingen aber Geschichten erzählt und die Sinne anspricht. Die außergewöhnliche Machart des Buches beinhaltet u.a. eingeklebtes Thermopapier, das die Farbe verändert wenn der Leser dies berührt. Aus dem Buch wird ein Magazin, das zweimal jährlich erscheint und die Themen weiter spielt: obwohl das Magazin für Architekten gemacht ist, soll es nicht (nur) um Architektur gehen, sondern vor allem um die Schnittstellen, um Themen, die die Architektur berühren und die Möglichkeit bieten, diese aus neuen Blickwinkel zu sehen und zu ergänzen.

Unter der Federführung von gambit bleibt die Kooperation aus den drei Marken lebendig und sucht immer wieder neue Formen, um mit ihrer Zielgruppe auch persönlich in Kontakt zu kommen: Eine Veranstaltungsreihe "Architektur im Bau" um Großprojekte in der Bauphase zu besichtigen, Wettbewerbe für Architektur-Studenten und Fotografie-Studenten, eine Ausstellung in Barcelona etc.

Zum Highlight wird der "Meetingpoint Venedig": BerührungsPUNKTE bespielt 2012 und 2014 zur Architektur-Biennale in Venedig, dem wichtigsten Event in der Architektur-Szene, einen alten Palazzo und wird zur Anlaufstelle für deutsche Architekten auf der Biennale.

Weitere Informationen unter www.gambit-do.de
 

Marabu GmbH & Co. KG


 

Die Marabu GmbH & Co. KG steht als mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen seit über 150 Jahren für hochwertige Spezialfarben mit der Qualitätsauszeichnung „Made in Germany“. In der Sparte „Hobby & Freizeit“ präsentiert Marabu außergewöhnliche Farben für die Wohnraumgestaltung.

Für das bereits 2010 eingeführte Sortiment "Marabu Colour your dreams - Akzentfarben für die Wand" wurde erstmalig eine große Marken- & Bekanntheitskampagne mit Fokus auf Online-Medien in der Region DACH umgesetzt. Im Mittelpunkt der Kampagne befinden sich 6 Frauentypen, welche für die Farben „edelmatt“, „glitter“, „metallic“, „relief“, „tafel“ und „magnet“ stehen. Die Frauentypen sind eine Inspiration für den persönlichen Stil und Motivation zum gelebten Wohntraum. Das umfangreiche Sortiment "Colour your dreams" besteht aus 6 Farbsorten mit insgesamt über 70 Farbtönen und 160 Schablonenmotiven zur kreativen Wandgestaltung.

Die Kampagne ist, bezogen auf die Kreativbranche, einzigartig. Der Erstkontakt mit dem Sortiment wurde um spielerische Gimmicks (Gamification) erweitert, um die Informationsbeschaffung & -verarbeitung zu erleichtern, wie:

Online-gestützter Frauentyp-Test, der dabei hilft, den Farbtyp zu definieren. Mit der Auswertung erfährt die Teilnehmerin, welcher Typ sie ist und mit welchen Effektfarben sie ihr Zuhause noch schöner machen kann.

Kurz-Videos setzen die Frauentypen in Szene. Sie thematisieren mit einer kleinen Story die Träume der Frauen, welche sie sich mit den Colour your dreams Farben nach Hause holen.

Der Wohnraumkonfigurator, der als kostenlose PC-Lösung oder iPad-App erhältlich ist.

Eine ansprechende Landingpage, exklusives Interview mit Farbexpertinnen oder ein Farbratgeber, der auch offline am PoS im originellen Postkarten-Format zu finden ist, runden die dazugehörige Website ab.

Weitere Informationen unter www.marabu.de
 

Paul Hartmann AG


 

„Von Mull auf 100!“ Das Medical Innovation Center von HARTMANN hat mit einem ganzheitlichen Planungsansatz und der konsequenten Umsetzung von LEAN – CLEAN – GREEN die Produktions- und Innovationswelt von HARTMANN auf den Kopf gestellt.

Schlanke Produktion, Innovation und der Dialog mit den Kunden wird direkt in der Fertigung kombiniert. HARTMANN holt den OP-Saal in die Produktion und zeigt damit wie „Made in Germany“ auch für Massenprodukte im kostengetriebenen Gesundheitsmarkt nachhaltig neu erfunden werden kann. 260 Arbeitsplätze konnten dadurch in Deutschland gegen die Billigkonkurenz aus Fernost gesichert werden.

Mit dem Medical Innovation Center werden die Leistung der Mitarbeiter und die von ihnen produzierten Produkte in puncto Qualität, Nachhaltigkeit, Sicherheit und Produktivität für dieKunden sicht- und erlebbar gemacht. Dafür wurde ein alter Produktionskomplex zu einer nachhaltigen Vorzeige-Architektur, einer gläsernen Fabrik für Medizinprodukte umgebaut.

Die Sterilität eines Produktes kann man weder sehen noch riechen oder schmecken. Sobald man die Verpackung eines steril verpackten Produktes geöffnet hat, ist es unsteril. Das bedeutet, dass über validierte Prozesse nachwiesen werden muss, dass das Fertigungsverfahren nach wissenschaftlichen Erkenntnissen sterile Produkte erzeugen. Das wird nur erreicht, indem exzellente Prozesse aufgebauten und diese sichtbar gemacht werden.

Darüber hinaus wird der Kunden und HARTMANN mit Hilfe des OP-Saals in der Fertigung auf Augenhöhe in einen gemeinsamen Innovationsdialog auf moderne Weise verbunden. Hierzu hat Hartmann einen originalgetreuen OP-Saal mit allen erforderlichen Geräten und Ausstattungen in die Fertigung der kundenindividuellen OP-Sets integriert. Aus diesem OP-Saal hat man durch eine bodentiefe Verglasung freien Blick auf den Fertigungsbereich der OP-Sets und umgekehrt. Die Kunden können ihre Sets sofort "ausprobieren" und Verbesserungen fließen direkt zurück in die Produktion. Innovation "frisch vom Band".

Weitere Informationen unter www.hartmann.de
 

wissenswerft GmbH


 

Die Wissenswerft GmbH hat mit einer ausgefallenen Marketing-Kampagne bei 150 Top-Kreativ-Agenturen eine Response-Quote von über 50 Prozent erreicht.

Die Aufgabe:
Ein Mailing zu entwickeln, das per Post an die 150 Top-Kreativ-Agenturen versendet werden sollte. Es ging darum, den Nutzen und die Eigenschaften des Produktes page2flip Agentur-Entscheidern zu vermitteln, näher zu bringen und diese als Kunden und Partner zu gewinnen. page2flip ist eine Publishing-Lösung um PDFs online und mobil verfügbar zu machen.

Die Story:
Die Kampagne mit dem Slogan „Print lebt … … digital länger!“ und dem Ansatz, die jeweiligen Vorteile der beiden Medien Print und digital aufzuzeigen inkl. Passender Broschüre wurde entwickelt. es fehlte noch das auslösende Moment, sich mit dieser Broschüre zu beschäftigen und auch zu reagieren. Ein Dummy brachte die Idee auf eine Guerilla-Kampagne.

Die Aktion:
Für die Guerilla-Aktion fertigte wissenswerft eine Vorabversion der Broschüre als Dummy an, in welcher Haptik und Druckveredelung nachempfunden wurde („Print lebt...“). Es wurden 150 Dummys gebastelt, 1200 Seiten gedruckt, zusammen getackert, beklebt und mit Post-Its mit insgesamt 600 krickeligen Anmerkungen des Chefs versehen. Die nicht kompetente, Anweisungen missverstehende und fiktive Praktikantin „Anja Schröder“ schickte einen Dummy an den ebenfalls erfundenen Art-Direktor „Sascha Glanz” der jeweils 150 Kreativ-Agenturen heraus. Konsequenterweise nutzte „Anja“ für das handgeschriebene Anschreiben die Rückseite des ausgedruckten, gefakten Mail-Verlaufs zwischen dem Geschäftsführer Tim und „Sascha Glanz”. Im Mailverlauf stand Tims Handynummer, fast die einzige Chance, Kontakt aufzunehmen. Einzige Alternative war, den Absender mit dem QR-Code und der Short-URL in der Broschüre zu ermitteln. Auf der flip4.me/history- Landingpage findet man die mobile Version („... digital länger!“). Zudem wird dort die Guerilla-Aktion erklärt. Die meisten griffen zum Telefon und fast alle waren positiv überrascht.

Weitere Informationen unter page2flip.de/post-fuer-sascha-glanz
 

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